Feen · ab 4 Jahren · 5 Minuten

Der Feenmarkt bei Mondlicht

Wenn der Mond rund und hell war, öffnete mitten im Wald ein kleiner Feenmarkt. Die Stände waren aus Blättern gebaut und mit Glühwürmchen beleuchtet.

Wenn der Mond rund und hell war, öffnete mitten im Wald ein kleiner Feenmarkt. Die Stände waren aus Blättern gebaut und mit Glühwürmchen beleuchtet.

Fee Numi durfte zum ersten Mal mit. Es gab Mondkekse, duftende Blütenkissen, winzige Laternen und Glitzerstaub in kleinen Gläsern.

Numi hatte drei goldene Knöpfe zum Bezahlen. Für den ersten kaufte sie einen warmen Sternentee. Für den zweiten ein kleines Kissen, das nach Lavendel roch.

Beim letzten Stand sah sie einen winzigen Feenjungen. Er hatte keinen Knopf mehr und betrachtete traurig eine kleine Laterne.

Numi sah auf ihren letzten Knopf. Eigentlich wollte sie davon einen Glitzerkeks kaufen. Dann legte sie den Knopf auf den Tisch. „Die Laterne für ihn, bitte.“

Der Händler lächelte. „Dann bekommst du den Keks von mir.“ Numi staunte. Der Feenjunge strahlte, Numi bekam ihren Keks, und alle drei teilten den Sternentee.

Später flog Numi nach Hause. Unter ihr wurde der Feenmarkt kleiner und kleiner. Die neue Laterne des Jungen leuchtete noch lange zwischen den Bäumen.

Numi kuschelte sich auf ihr Lavendelkissen. Es roch wunderbar. Noch bevor der letzte Glühwurm am Fenster vorbeiflog, war sie eingeschlafen.

Gute Nacht.

Kleine Frage zum Einschlafen

Was würdest du auf einem Feenmarkt am liebsten entdecken?

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