Weltraum · ab 5 Jahren · 7 Minuten
Die Reise zum Planeten der Träume
Jede Nacht kurz vor dem Einschlafen erschien an Noas Fenster ein winziges Raumschiff. Es war nicht größer als ein Schuhkarton – bis Noa die Tür öffnete. Dann…
Jede Nacht kurz vor dem Einschlafen erschien an Noas Fenster ein winziges Raumschiff. Es war nicht größer als ein Schuhkarton – bis Noa die Tür öffnete. Dann wurde es plötzlich groß genug zum Einsteigen.
Eines Abends stand auf dem Bildschirm: „Ziel: Planet der Träume.“ Noa schnallte sich an. Das Raumschiff flog durch eine Wolke aus Sternenstaub und landete auf einem weichen, violetten Boden.
Dort wuchsen Traumblasen an Bäumen. In einer sah Noa einen Flug auf einem Drachen. In einer anderen ein Haus aus Pfannkuchen. Eine dritte zeigte einen Strand mit singenden Muscheln.
„Du darfst eine mitnehmen“, erklärte ein kleiner Nachtvogel. Noa wollte die aufregendste Blase wählen, entdeckte dann aber eine ganz unscheinbare.
Darin saß die Familie zusammen unter einer Decke, während draußen Regen fiel. Alle waren warm, niemand musste irgendwohin. Noa lächelte. „Die nehme ich.“
Der Nachtvogel nickte. „Manche Träume sind groß. Andere fühlen sich einfach gut an.“
Zurück im Raumschiff wurde Noa immer müder. Als es wieder am Fenster landete, kroch Noa direkt ins Bett.
Die Traumblase schwebte über dem Kissen, platzte ganz leise und verwandelte sich in ein warmes Gefühl. Noch bevor Noa bis zehn zählen konnte, begann der Traum.
Gute Nacht.
Kleine Frage zum Einschlafen
Welche Traumblase würdest du vom Planeten der Träume mitnehmen?